Hier können Kirchengemeinde und Kirchenkreis eng zusammenarbeiten.
Der Kirchenkreis bietet hierzu die so genannte “gemeindeübergreifende Beratung” an, um Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten:
Wie können Standort- und Gebäudekonzepte sich der Mitglieder- und Pfarrstellen- sowie der finanziellen Entwicklung anpassen?
Wie können Kirchengemeinden ihrer Verantwortung gerecht werden, für ihren (teils stark sanierungsbedürftigen) Gebäudebestand nachhaltige Lösungen zu finden?
Wie können kirchliche Vermögenswerte gesichert und sinnvoll in die nächste Generation getragen werden, damit Kirche auch in Zukunft Bestand hat und handlungsfähig bleibt?
Wie können wir von anderen Gemeinden lernen oder uns mit ihnen verbinden?
Gemeindeübergreifend heißt: Standortfragen werden nicht mehr nur für Einzelgebäude oder für einzelne Gemeinden betrachtet. Um tragfähige Entscheidungen zu treffen, ist der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus in die Region und ggf. auch über diese Grenzen hinaus nötig.
Es gibt kein Patentrezept, es gibt nicht die ideale Lösung auf dem Reißbrett. In den Beratungsprozessen gilt es für alle, egal ob Ehrenamtliche, Pastor*innen und Hauptamtliche gemeinsam gute Lösungen zu finden.
Die Entscheidung, ein Gebäude loszulassen, ist nicht einfach. Sachliche und emotionale Perspektiven stehen nebeneinander. Ein Gebäude kann baulich und wirtschaftlich in noch so schlechtem Zustand sein – es hängen Erinnerungen, Erfahrungen und Menschen daran. „Warum gerade unser Gebäude?“
Wichtig ist deshalb der Dialog – zwischen Kirchengemeinden, die sich zusammentun und einen gemeinsam Blick auf den Gebäudebestand werfen. Und der Dialog zwischen solchen kooperierenden Gemeinden und dem Beratungsteam des Kirchenkreises. Denn Entscheidungen gehen nur mit Kompromissen, die nicht immer einfach sind.
Der Kirchenkreis stellt umfassende Informationen zu Ihren Gebäuden bereit (Bestandsaufnahme mit allen erforderlichen Daten), empfehlen ein Vorgehen und unterstützen im weiteren Verlauf des Prozesses.
Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt in den Kirchengemeinden.